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* alle Preise verstehen sich zzgl. gesetzlicher MwSt.
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NEU - Seminare in BERLIN
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Basis-Seminare & Kurzseminare A/B
In der DIAG.WISS Zweigstelle in Berlin findet ca. 1x
im Monat ein Basis-Seminar statt. Alle Seminare sind geeignet für
Urologen & medizinisches Fachpersonal. Die Gruppenstärke beträgt
bis zu 8 Teilnehmer. Die Veranstaltungen werden über Teilnahmegebühren
finanziert. Arbeitsmaterialien, Unterlagen, Mittagsimbiss, Getränke
usw. sind inklusive.
Weiterhin werden gelegentlich zusätzlich Kurzseminare an Mittwochnachmittagen
zu verschiedenen Themen angeboten.
Weitere Informationen zum Seminar-Angebot siehe >Seminar-Ablauf
Aktuelle Seminar-Angebote siehe >Termine
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Erweitertes Service-Leistungen
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Überprüfung und Optimierung der Abrechnung
Ab sofort bieten wir an, Ihre Abrechnung Urinmikrobiologie
zu überprüfen. Angeregt wurden wir durch mehrere Kollegen,
die eine derartige Überprüfung wünschten und wo sich
auch zeigte, dass durchaus wichtige Bemerkungen anzubringen waren.
Falls Sie Interesse haben, schicken Sie uns per Fax oder Mail eine Quartalsabrechnung.
Gerne können Sie Zahlen, die uns nicht interessieren müssen,
unkenntlich machen, aber auf jeden Fall bräuchten wir alle Zeilen
für das eigentliche Urinlabor, auch Sediment und Teststreifen.
Das wären auf jeden Fall alle Ziffern, die mit 32 7 anfangen und
dazu 32 032 und 32 151.
Schön wäre es auch die Zahl der Fälle zu wissen.
Wir überprüfen die Plausibilität der eigentlichen Abrechnung.
Wir sagen auch, wo Korrekturen oder Gegenmaßnahmen erforderlich
sind, sodass Sie einer eventuellen Prüfung durch die KV gelassen
entgegen sehen können.
Weiterhin erhalten Sie Eckdaten, wie z.B. Häufigkeit von Urinkulturen,
Häufigkeit der Signifikanz bei den Urinkulturen usw. - auch im
Vergleich zu der Fachgruppe, so weit uns bereits genügend Zahlenmaterial
vorliegt.
In manchen Fällen kann die Abrechnung nicht nur korrigiert werden,
sondern werden auch Möglichkeiten der Optimierung aufgedeckt, die
z.T. zu wesentlichen Mehreinnahmen führen können.
Die Kosten* für eine derartige Analyse betragen € 50,- als
Grundpreis zzgl. € 20,- pro zu prüfendes Quartal.
Für weitere Informationen nehmen Sie bitte >Kontakt
mit uns auf.
Vielen Dank.
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* alle Preise verstehen sich zzgl. gesetzlicher MwSt.
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Lesenswertes
Seltene Spezies in der Urinmikrobiologie
Um einen schnelleren Überblick über alle seltenen
Keime zu erhalten, haben wir für Sie auf unserer Webseite alle
speziellen Kokken und Stäbchen, in der Fachinfo-Rubrik >Spezies
zusammengestellt.
Multiresistente Erreger (MRE)
Multiresistente Erreger nehmen als Problem in Praxen
und Kliniken zu.
Einige Gruppen sind bekannt.
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Nahezu jeder hat bereits von MRSA gehört (Methicillin-resistente-Staphylococcus
aureus-Stämme).
Weniger bekannt ist, dass es durchaus auch MRSE gibt (Methicillin-resistente-Staphylococcus
epidermidis-Stämme).
Letzteres ist vielleicht gar nicht mal so ungewöhnlich, denn
man weiß, dass eine der vielen Mechanismen, wodurch Resistenzen
entstehen, ist, dass Staphylokokken auf der Haut bei einer Antibiotikatherapie
mit kleinen Mengen an Antibiotikum in Kontakt kommen, welche durch
die Schweißdrüsen ausgeschieden werden
-
In Theorie kennt man die Vancomycin-resistente-Enterokokken
(VRE), wenn sie auch in der urologischen Praxis nicht relevant sind,
da wir kein Vancomycin testen.
-
Relativ neu sind die ESBL (Extended-Spectrum-Beta-Lactamase)
bei den gramnegativen Stäbchen. Diese produzieren Extended-Beta-Lactamasen
mit einem breiteren Spektrum, so dass Resistenzen gegen (fast) alle
ß-Laktamantibiotika auftreten. Besonders treten diese bei
Escherichia coli, Klebsiella und Enterobacter auf.
Zusatzreaktionen - Additional Tests
Beim Vergleich von Bunten Reihen sieht man (logischerweise),
dass jede Bunte Reihe ihre Stärken und Schwächen hat. Und
ihre Grenzen! Je nach Konzeption des Produktes (flüssig oder fest)
sind bestimmte Reaktionen mehr oder weniger möglich oder gar unmöglich.
Da kommt es schon einmal vor, dass mehrere alternative Antworten nebeneinander
möglich bleiben. Dort ist dann mikrobiologische Erfahrung und etwas
Puzzeln angesagt.
Was hilft weiter?
-
Die Makromorphologie, z.B. schleimiges Wachstum (z.B.
Klebsiella und Enterobacter), Schwärmen (z.B. Proteus und Morganella
),
Metallglanz (Pseudomonas)
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Geruch: Proteus stinkt, Pseudomonas riecht chemisch
-
Mikromorphologie: das Mikroskopieren gibt bei den
gramnegativen Stäbchen oftmals wenig her, außer beim
Proteus, der manchmal durch die Anwesenheit von extrem langen fädenförmige
Zellen im Präparat auffällt.
-
Farbe: bekannt ist das rote Wachstum bei Serratia
marcescens, der Gelbstich bei Enterobacter sakazakii. E. sakazakii
(benannt nach dem japanischen Bakteriologen Richi Sakazaki) wurde
aus dem Grunde aus der Spezies Enterobacter cloacae - benannt nach
Kloake, wie Abwasserkanal) herausgenommen. Am besten sieht man die
Farbbildung, indem man eine bewachsene Müller Hinton-Platte
oder dgl. bei Raumtemperatur liegen lässt.
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Beweglichkeit in speziellen Röhrchen z.B. M-
oder MOT-Röhrchen. Klebsiella ist unbeweglich, Enterobacter
und viele andere Enterobacteriazeen sind beweglich.
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Liebe Kolleginnen und Kollegen!
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27.01.2009 |
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Noch schreiben wir Januar, aber das Jahr 2009 hat uns alle voll im Griff.
Ich wünsche allen noch einmal alles Gute für das neue Jahr.
Aus aktuellem Anlass behandelte ich in meinem >aktuellen
Rundbrief (auf die Schnelle) Informationen zu einem wichtigen Stoffwechsel-Merkmal
insbesondere bei den gramnegativen Stäbchen.
Weitere Rundmails folgen. Dank unserem letzten postalischen Rundschreiben
haben wir unseren Adressbestand steigern können.
Mit freundlichen Grüßen von der Bergstraße

Guido Beyaert
P.S.: Für unser Frühjahrstreffen ("Revival") am
27. 29.03.2009 sind bereits ein paar >Anmeldungen
eingegangen und wir hoffen, dass eine Gruppe von Freunden der Mikrobiologie
zusammen kommt.
Unkomplizierter Harnwegsinfekt Resistenz-Risiko bestimmt den Blasen-Putz
Bei unkompliziertem Harnwegsinfekt hat sich eine empirische
Therapie ohne Keimnachweis bewährt. Bisher ist man damit gut gefahren.
Doch wie lange noch angesichts zunehmender Resistenzen?
Die häufigste Form des Harnwegsinfekts ist die akute unkomplizierte
Zystitis der Frau. Ein Keim- nachweis wird hierbei nicht angestrebt.
Man behandelt empirisch mit Trimethoprim-Sulfamethoxazol (TMP/SMZ) oder
Fluorchinolonen, da sich die genannten Antibiotika bei voraussehbarem
Keimspektrum als wirksam erwiesen haben. Doch greift dieses Argument
heute immer noch? Schließlich scheinen E. coli die häufigsten
Erreger zunehmend Resistenzen zu entwickeln. Für Europa
sieht die Studienlage dazu allerdings dürftig aus. Doch es gibt
erste Hinweise: So belegte eine Schweizer Untersuchung, die mehr als
1000 ambulant erworbene Harnwegsinfekte erfasste, dass nur in 58% der
Fälle E. coli der Verursacher war. Zudem reagierte der Keim nur
in 74% der Fälle empfindlich auf TMP/SMZ und in 91% auf Fluorchinolone.
Medical Tribune, 12. Juli 2002
Ein interessanter Artikel aus der Schweiz, der hier nicht
ohne Kommentar bleiben sollte.
Einerseits wird dort behauptet, bei unkomplizierten Harnwegsinfektionen
bräuchte man keine Erregerisolierung machen und auch kein Antibiogramm,
da hauptsächlich E. coli dran beteiligt wäre und die Therapie
dafür nach feststehenden Regeln geschehen könne. Gleich anschließend
beklagt man sich jedoch darüber, wie wenig wirkliche Daten vorliegen.
U.a. wird festgestellt, dass die Häufigkeit von E. coli mit 58%
viel niedriger liegt als generell behauptet wird. Bereits hier zeigt
sich der Wert unserer Umfrage in der Uro News: dort kamen wir auf eine
Häufigkeit von 44% bei ca. 4000 Isolaten. Dabei handelt es sich
hier gesichert um Isolate bei Harnwegsinfektionen in urologischen Praxen
allerdings nicht nur um akute Zystitiden. Auch die Empfindlichkeit
von E. coli gegen verschiedene Antibiotika wird jetzt in Frage gestellt.
Die generelle Schlußfolgerung: eine mikrobiologische Diagnostik
mit Erregerisolierung, Identifizierung und Antibiogramm ist nach wie
vor dringend notwendig. Nur so können Daten gesammelt werden, die
dann auch Verwendung finden können in einer kalkulierten Therapie
der Harnwegsinfektionen.
Bakterien helfen bei der Suche nach Gold
Bakterien sollen Geologen künftig beim Aufspüren
von Goldvorkommen helfen. Komme im Boden das Bakterium Bocillus
Cereus in großer Zahl vor, weise das auf eine Goldader hin,
berichten Forscher in den USA. Gold ist in seiner löslichen Form
giftig für Mikroben. Bakterien bilden deshalb Sporen, da diese
widerstandsfähiger sind. Die Forscher fanden in goldhaltigen Böden
vermehrt Sporen des Bacillus cereus.
Befürchtete Invasion der Blutsauger blieb bisher aus
Erfolg für die Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung
der Schnakenplage
.... Bacillus thuringiensis israelensis (Bti) heisst die Wunderwaffe,
mit der es der KABS (Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung
der Schnakenplage) auch in diesem Jahr gelungen ist, dass es die Stechmücken
(Schnaken) nicht vom Rhein in die Städte zog. Die abgetöteten
Kakterien Bti enthält Eiweißkristalle, die für Mückenlarven
- und beinahe ausschließlich für diese - extrem giftig sind.
Den Wirkstoff Bti gibt es auch für jedermann: Wer die Quälgeister
aus der Regentonne hinter dem Haus effektiv bekämpfen will, bekommt
den Bacillus in KABS-Gemeinden kostenlos in Teblettenform. Laut KABS
ist er für Menschen völlig harmlos.
RNZ vom 26.6.02
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Fragen und Antworten
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Ihre Frage:
Ich bin gewohnt, dass auf dem Enterokokken-Agar durch
Enterokokken ein Farbumschlag von violett nach gelb hervorgerufen wird.
Wieso ist das jetzt anders?
Unsere Antwort:
Der von Ihnen beschriebene Farbumschlag von violett nach gelb trat auf
bei einer Enterokokken-Platte, die seinerzeit von der Firma Hoffmann
La Roche hergestellt und vertrieben wurde. Das ist jedoch bereits mehrere
Jahre her und dieses Medium ist am Markt nicht mehr erhältlich.
Bei der Enterokokkenplatte der Firma Hoyer Madaus handelt es sich um
die klassische Rezeptur, d.h. es wird die Äskulin-Spaltung nachgewiesen
und somit wachsen Enterokokken dunkelbraun bis schwarz.
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Wachstumstemperaturen
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Die Temperatur im Brutschrank ist extrem wichtig. Am
besten überprüft man sie mit einem Digitalthermometer. Optimal
ist, wenn es eine Maximum-Minimum-Funktion hat: man hängt den Fühler
in den Brutschrank rein (das dünne Kabel passt durchaus durch die
geschlossene Tür). Noch einfach geht es mit einem Funkthermometer.
Da kann man mehrere Geräte (Brutschränke, Kühlschränke)
überprüfen.
Bakterien haben unterschiedliche Wünsche bei der Temperatur. Die
optimale Temperatur kann sehr unterschiedlich sein.
Auch der Laie weiß: in heißen Geysiren vermehren sich Bakterien
und ebenfalls in sehr kalten Gewässern. Die Spanne ist noch sehr
viel größer. Es gibt extrem thermophile und extrem psychrophile
Bakterien.
Wir haben es mit mesophilen zu tun, die bei gemäßigten Temperaturen
wachsen..
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Die Mehrzahl "unserer" Bakterien hat ein
Temperaturoptimum von 37 °C. Da die Temperatur im Brutschrank
durchaus schwankt, stellt man ihn besser auf 36 °C ein. De facto
erreicht man dadurch eine Temperatur von 36 +/- 1 °C.
Etwas geringere Temperatur ist durchaus in Ordnung. Kein Bakterium
wächst schlechter. Etwas höhere Temperaturen behindern
manchmal das Wachstum von manchen Bakterien. Deswegen die Einstellung
bei 36 °C.
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Umgebungskeime wie Pseudomonas bevorzugen es kühler.
30 °C wäre immer gut. Viele wachsen bei 36 °C nur schwach
wenn überhaupt.
Man kennt sogar das Phänomen, dass Bakterien, die an sich schlecht
wachsen bei
37 °C nach zweitägiger Bebrütung doch ausreichend
vorhanden sind. Das liegt dann daran, dass beim Ablesen oder Anschauen
die Platten immer wieder aus dem Brutschrank raus genommen werden
und demnach eine Zeitlang bei Raumtemperatur verbleiben und dort
weiter wachsen. Ganz extrem gab es Fälle bei Ringversuchen,
wo Praxen kein Wachstum fanden und die Platten wütend in den
Müll geworfen haben und dann waren sie plötzlich doch
gewachsen.
Pseudomonas aeruginosa allerdings wächst bei 36/37 °C
problemlos. Sogar auch noch bei 42 °C. Hier ist eine einfache
Unterscheidung möglich zu anderen Pseudomonaden. Voraussetzung
ist, man hat einen Brutschrank, den man bei 42 °C einstellen
kann (Notlösung: Anzüchtung im Röhrchen im Wasserbad.
Psuedomonas fluorescens und Pseudomonas putida wachsen
nicht bei 42 °C.
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Zertifizierung
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Nach einem Kurs bei Hotqua in Berlin mit Abschlussprüfung
verfüge ich über ein Diplom als Qualitätsbeauftragter
(QB)/Gesundheitswesen, ausgestellt von CERTQUA. Das Gelernte ist mir
nützlich bei der Vorbereitung der eigenen Zertifizierung und .....
ich kann auch den Praxen behilflich sein bei der Vorbereitung des internen
Audits. Näheres auf Anfrage.

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